Mit dem Zugang des Teams gelingt Buse wie geplant ein schneller Wiederausbau der IP-Praxis. Erst Anfang April hatte der Münchner IP-Partner Dr. Frank Remmertz die Kanzlei verlassen, um sich selbstständig zu machen. Seither waren an den Standorten Frankfurt, Düsseldorf und Berlin für Buse noch sechs Partner und sechs Associates im IP-Bereich tätig.
Neuzugang Apel sagte: „Meine Kollegen und ich freuen uns, dass wir unsere Expertise im Bereich IP/IT sowie unsere Vernetzung im Ruhrgebiet und den angrenzenden Wirtschaftsräumen nunmehr mit den Vorteilen einer renommierten deutschen Großkanzlei verknüpfen können.“
Apel Höch war Anfang 2006 als Spin-off der Kanzlei Schneiders & Behrendt von Apel und Weber mit gegründet worden. Dritter Gründungspartner und Namensgeber der Kanzlei war Dr. Thomas Höch. Der 43-Jährige war zuvor seit 2003 Leiter der Rechtsabteilung von RWE Westfalen-Weser-Ems. Entsprechend ist er im Markt insbesondere für seine umfassende Beratung von RWE und diversen Konzerngesellschaften bekannt.
Mit seinem dreiköpfigen Team konzentriert er sich auch künftig weiter auf Energie- und Kartellrecht. „Wir sind 2006 als Boutique – unter anderem für Energiewirtschaftsrecht – gestartet“, sagte Höch. „Mit diesem Konzept fühlen wir uns wohl und waren in den letzten Jahren erfolgreich. Daher sehen wir keinen Anlass, in einer weiterhin zukunftsträchtigen Nische von dem Gedanken abzuweichen.“
Die bisherigen Associates Marc-Stefan Göge (34) und Dr. Feh Kalwa (34) werden zum Juni Partner der neuen Kanzlei. Damit geht Höch & Partner im Juni mit drei Equity-Partnern und einem Associate an den Start.
Erstmals veröffentlicht auf www.juve.de am 5. Mai 2009