JUVE-Umfrage

Syndikusrechtsanwälte unter Druck

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  • JUVE

14 Prozent der bereits zugelassenen Syndikusrechtsanwälte werden ständig oder häufig von ihren operativen Kollegen unter Druck gesetzt. Sie sollen ihre rechtliche Bewertung an die wirtschaftlichen Interessen des Unternehmens anpassen. Das ergibt die aktuelle JUVE-Inhouse-Umfrage. Dieses Ergebnis ist bedenklich. Denn Unabhängigkeit und Weisungsfreiheit sind zwingende Voraussetzungen für die Zulassung zum neuen Berufsstand des Syndikusrechtsanwalts.

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Allerdings fühlen sich zugleich fast 80 Prozent der genannten Gruppe völlig oder überwiegend unabhängig von ihrer Geschäftsführung. Damit legen die Ergebnisse zwei Dinge nahe: Zum einen geht ungebührlicher Druck nicht unbedingt vom Management aus, sondern eher von anderen operativen Einheiten. Zum anderen hält die überwiegende Zahl der Inhousejuristen dem auf sie ausgeübten ökonomischen Druck stand, auch weil sie sich der Rückendeckung durch das Management sicher ist.

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