Hierfür wird das Grundkapital der Commerzbank um rund 176,5 Millionen Euro (3,2 Prozent) gegen Sacheinlage erhöht unter Ausschluss des gesetzlichen Bezugsrechts der Aktionäre. Das Aktienpaket der Commerzbank steigt damit auf etwa 5,77 Milliarden Euro. Insgesamt haben rund 90 Prozent der Mitarbeiter der Auszahlung ihrer variablen Vergütung in Aktien zugestimmt und wollen diese offenbar sofort weiterverkaufen. Allerdings bestand nur in Deutschland das Wahlrecht, die Aktien zu behalten oder zu verkaufen.
Die Deutsche Bank und die Commerzbank verkaufen daher etwa 128,3 Millionen Euro in einer gemeinsamen Veräußerungsaktion als Joint Bookrunner an institutionelle Investoren. Das Geld soll dann an die Mitarbeiter gehen. Der Bund wird auch nach dieser Transaktion mit etwas mehr als 25 Prozent größter Einzelaktionär bleiben.
Berater Commerzbank
Allen & Overy (Frankfurt): Dr. Oliver Seiler, Dr. Knut Sauer (beide Equity Capital Markets)
Inhouse (Frankfurt): Dr. Sara Romig, Carina Erlenwein (beide Gesellschaftsrecht), Franz-Wilhelm Sturm, Iris Benfer (beide Arbeitsrecht)
Hintergrund: Allen & Overy berät die Commerzbank regelmäßig bei Kapitalmarkt-Transaktionen, so zum Beispiel beim Kauf von WMF durch Kohlberg Kravis Roberts (KKR) (mehr…). Die Kanzlei ist auch in Prozessen für die Bank tätig, so zuletzt bei Bonuszahlungen vor dem Bundesarbeitsgericht (mehr…). Bei dieser Transaktion war Allen & Overy für die ausländischen Jurisdiktionen zuständig, die Fragen in Bezug auf Deutschland wurden von der Rechtsabteilung der Commerzbank selbst bearbeitet.