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30.07.2009

Frankfurt: Immobilienboutique Hauck fusioniert mit MDP-Kanzlei

Die Frankfurter Immobilienboutique Hauck schließt sich zum August mit der ebenfalls in Frankfurt ansässigen MDP-Kanzlei Schuchardt Ohmer Szpak zusammen. Die neue Einheit wird unter Hauck Schuchardt firmieren.Durch den Zusammenschluss entsteht eine Kanzlei mit 21 Berufsträgern – darunter ein Dutzend zum Teil doppelt qualifizierte Anwälte. Insgesamt umfasst sie fast 100 Mitarbeiter. Zu den fünf Partnern gehören neben dem Rechtsanwalt Hans-Christian Hauck (45) die von Schuchardt kommenden Steuerberater Henning Schuchardt-Weymann (43), Matthias Ohmer (38) und Jens Müller (43) sowie Rechtsanwalt und Steuerberater Volker Szpak (47).

Die beiden Kanzleien verfügen über eine Reihe gemeinsamer Mandanten. Dazu gehören Morgan Stanley, Corestate, Tschörner und Merkur. Hauck berät sie vor allem bei Transaktionen, insbesondere in Verhandlungen. Schuchardt wiederum konzentriert sich auf die steuerliche und steuerrechtliche Betreuung der Immobilienwirtschaft. Die Palette reicht von der Gestaltungsberatung über Jahresabschlüsse auch nach internationalen Standards bis hin zur Finanzbuchhaltung für Portfolien.

“Wir sind überzeugt, dass wir mit unserer Aufstellung exzellente Chancen am Markt haben, denn wir sind weder eine Steuerberatungspraxis mit Rechts-Annex noch umgekehrt”, sagte Hauck. Darüber hinaus ergäben sich sowohl fachlich als auch hinsichtlich der betreuten Mandanten Synergien.

Durch die Fusion entsteht eine immobilienrechtliche MDP-Kanzlei in Frankfurt, die das Zeug hat, etablierten Praxen ernsthaft Konkurrenz zu machen. Seit langem schon hatten Wettbewerber angemerkt, dass Hauck personell zu klein sei und sie daher nur bedingt als Konkurrent betrachtet. (Astrid Jatzkowski)

Erstmals veröffentlicht auf www.juve.de am 29. Juli 2009