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25.02.2014

IT: Adiuva greift mit Voigt Wunsch Holler nach Transtec

Der Hamburger Investor Adiuva Capital hat ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot für Transtec vorgelegt. Das börsennotierte Tübinger Unternehmen stellt IT-Systeme her, 2011 hatte es mit 150 Mitarbeitern fast 50 Millionen Euro umgesetzt.

Oliver Wunsch

Oliver Wunsch

Adiuva hat den Aktionären Bargeld angeboten, zudem übernimmt der Investor einen Großteil der Aktien des Mehrheitseigners Bernhard Bruscha. Adiuva wird zudem drei Millionen Euro für die weitere Geschäftsentwicklung von Transtec zur Verfügung stellen. Die Transaktion steht unter Vorbehalt der kartellrechtlichen Freigaben.

Berater Adiuva Capital
Voigt Wunsch Holler (Hamburg): Dr. Oliver Wunsch, Dr. Hans-Christoph Voigt; Associate: Dr. Helen Mahne (alle Corporate)
Oppenländer (Stuttgart): Dr. Ulrich Klumpp; Associate: Dr. Florian Schmidt-Volkmar (beide Kartellrecht)

Berater Transtec
Wenserski (Friedrichsdorf): Dr. Markus Wenserski

Hintergrund: Namenspartner Wunsch hat in der jüngeren Vergangenheit zu mehreren Mid-Cap-Transaktionen beraten, unter anderem war er für H.I.G. Capital tätig. Seine Kontakte zu Adiuva reichen einige Jahre zurück, wobei der Finanzinvestor auch mehrmals eine weitere Hamburger Boutique mandatiert hat: Renzenbrink Raschke von Knobelsdorff Heise.

Voigt Wunsch Holler arbeitet regelmäßig in kartellrechtlichen Fragen mit Oppenländer zusammen. Wenserski war früher einer der bekanntesten M&A-Anwälte der inzwischen aufgelösten Kanzlei Haarmann Hemmelrath & Partner. Er wechselte 2004 zu Willkie Farr & Gallagher und später zur US-Kanzlei Faegre & Benson. Als das Frankfurter Büro 2009 plötzlich vom US-Management geschlossen wurde, machte er sich selbständig und berät seitdem vor allem in den Bereichen Corporate sowie Unternehmensnachfolge. Die Kontakte zu Transtec kommen über den Mehrheitsaktionär Brusha zustande. Zuletzt beriet Wenserski Transtec auch bei der Veränderung einer Immobilienleasing-Struktur. (Aled Griffiths)