IT-Skeptiker verkennen die Chancen

Obwohl inzwischen allen Unternehmen und Kanzleien bewusst ist, dass derartige IT- Lösungen nicht nur dabei helfen, Kosten zu senken, sondern auch ein hervorragendes Mittel sind, um ein effizientes Qualitäts- und Risikomanagement auf die Beine zu stellen, ist die Begeisterung für die neuen Möglichkeiten von Legal Tech nicht flächendeckend entbrannt. Im Gegenteil: Viele beobachten noch oder probieren nur zögerlich aus. Vor allem bei mittelständischen Unternehmen und Kanzleien hält sich die Überzeugung, der Aufwand stehe in keinem Verhältnis zum potenziellen Nutzen, sei dieser nun finanziell oder inhaltlich.

Tatsächlich bedeuten IT-Tools auch zunächst eine hohe finanzielle und personelle Investition. Doch gerade die Unternehmen forcieren in ihrer Rolle als Mandanten den digitalen Wandel, denn viele von ihnen fordern von ihren Beratern, dass sie ihnen kreative Lösungen bieten können.

Worauf Kanzleien bei Mandanten wertlegen.

Worauf Kanzleien bei Mandanten wertlegen.

Wer IT-Lösungen also nicht als ‚digitale Hilfsmittel‘ begreift, sondern das riesige Potenzial rechtzeitig erkennt, kann sich als Vorreiter neues Geschäft sichern. Am Beispiel eines Tools für die Risikoüberwachung beim Fremdpersonaleinsatz, das CMS Hasche Sigle entwickelt hat und das nach der Deutschen Telekom auch andere Mandanten nutzen, zeigt sich, wie sich aus Experimenten tragfähige Lösungen entwickeln können.

Bislang stehen viele Kanzleien Legal Tech aber vor allem deshalb skeptisch gegenüber, weil sie um ihre bisherigen Strukturen und die Kalkulation ihrer Honorare fürchten. Fragen über Fragen quälen die Verantwortlichen: Wie abrechnen, was die Software erledigt? Auf welchem Weg lernen Associates das juristische Handwerk von der Pike auf, wenn Watson, Leverton & Co. schon fleißig waren? Doch dieses Denken entspringt zu sehr der alten Welt.

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