JUVE KANZLEI DES JAHRES ÖSTERREICH 2016

JUVE zeichnet seit 2004 im Rahmen einer Galaveranstaltung Anwaltskanzleien und ­Rechtsabteilungen in Deutschland aus, die sich innerhalb des einjährigen Berichtszeitraums besonders gut entwickelt haben. Seit 2013 wird am Awardsabend auch der Titel „Kanzlei des Jahres Österreich“ verliehen.

Grundlage der Recherchen ist insbesondere das für den österreichischen Markt konzipierte JUVE Magazin für Wirtschaftsjuristen. Die Ausgabe (September/Oktober) erschien als Jahres-Sonderheft mit dem Schwerpunkt Kanzleikennzahlen und einem Corporate/M&A-Ranking.

2016 erhielten Anwaltskanzleien und Inhouse-Teams in insgesamt 18 Preiskategorien einen JUVE Award. Eine Übersicht aller Kategorien finden Sie hier.

Weitere Informationen zu den JUVE Awards finden Sie hier.

JUVE Kanzlei des Jahres Österreich 2016

Schönherr

Schönherr, Phoenix Business Solutions

Stefan Kühteubl, Mag. Martin Ebner (beide Schönherr), Christiane Müller-Haye (Phoenix Business Solutions) (vlnr.)

 

Schönherr dominiert seit Jahren im Gesellschafts-, Kartell- und Bankrecht den Markt. Doch sie ruht sich nicht auf ihrem Erfolg aus, sondern greift in weiteren Bereichen an. So sorgten etwa der Arbeitsrechtler Stefan Kühteubl und der Vergaberechtler Johannes Stalzer auf ihren Feldern für neuen Schwung.

Doch das Paradebeispiel für die Ambitionen der Kanzlei ist die wieder in voller Blüte stehende Schiedsrechtspraxis. Managing Partner Christoph Lindinger hat für den Neustart das Heft selbst in die Hand genommen. Ihm gelang es in kurzer Zeit, mehrere Punktsiege bei Investitionsstreitigkeiten zu erzielen. Nicht zuletzt deshalb, weil er ein junges und erfolgshungriges Team um sich scharte.

 

Weitere Nominierte

 

Barnert Egermann Illigasch

Expansion stand lange nicht auf der Agenda, doch nun geht die Kanzlei in die Vollen. Sie holte von Freshfields zwei Bankanwälte und stärkte damit nachhaltig eines ihrer Kerngebiete. Und im Gesellschaftsrecht gelang mit der Beteiligung an den Verkäufen von EconGas-Anteilen an OMV nochmals ein Sprung nach vorne.

 

DLA Piper Weiss-Tessbach

Wie Phönix aus der Asche kehrte DLA Piper Weiss-Tessbach in die Riege der Top-Berater zurück. Sie betreute große Transaktionen, doch der wichtigste Beleg ist die erstmalige Mandatierung durch die Finanzmarktaufsicht. Die Beratung der Behörde bei der Abwicklung der Heta ist für DLA ein Meilenstein.

 

Freshfields Bruckhaus Deringer

Sie hat sich nachhaltiges Wachstum auf die Fahnen geschrieben. Freshfields fährt dabei eine in Österreich einzigartige Doppelstrategie: Sie berät heimische Großmandate, etwa im Rahmen der Heta-Sanierungsgesetzgebung, und ernennt gleichzeitig Partner, die vor allem im internationalen Geschäft erfolgreich sind.

 

Jank Weiler Operenyi

Die als Bankrechts-Boutique bekannt gewordene Einheit bricht zu neuen Ufern auf. Dank der Verstärkung durch einen erfahrenen Corporate-Anwalt von Freshfields brilliert sie jetzt auch bei M&A-Transaktionen. Zudem baute sie neue Kontakte auf, etwa zur deutschen Bauer Medien Gruppe.